Die Seceda ist ein 2.519 Meter hoher Berg im Grödnertal (Val Gardena), Teil des Naturparks Puez-Geisler. Mit den steil aufragenden Geislerspitzen gilt sie als einer der bekanntesten Fotospots der Dolomiten.
Auf der Südseite sanfte Bergwiesen, im Norden und Westen steil abfallende Felswände — dazu der freie Blick auf die Geislerspitzen. Hinauf geht es bequem mit der Bergbahn, oben wartet ein dichtes Netz an Wanderwegen mit vielen Hütten zur Einkehr.
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Die Seceda im Bewegtbild
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Rundwanderung zur Seceda & Pieralongia
Der Kamm vor den Geislerspitzen
So kommst du zur Seceda
Die Seceda liegt über St. Ulrich (Urtijëi) im Grödnertal — rund 45 Autominuten von Bozen. Ab St. Vigil geht es über das Gadertal hinüber ins Grödnertal (zur Talstation Col Raiser etwa 1 Std 20 Min · 49,7 km).
Preise Stand 2026; im Hochsommer (vor allem August) ist viel los — früh starten oder den späten Nachmittag wählen.
So kommt man hin — und was es gibt
Mit der Bergbahn
- Von St. Ulrich (Ortisei): Gondel und Seilbahn bis zur Bergstation Seceda
- Von St. Christina: die Col-Raiser-Bahn hinauf zur Bergstation Col Raiser
- Ein Aufstieg zu Fuß vom Tal ist ebenfalls möglich
Mehr als nur Aussicht
- Dichtes Netz an Wanderwegen mit vielen Hütten zur Einkehr
- Mountainbike (Räder mit der Bahn hinauf), Klettern (Sas-Rigais-Klettersteig, 3.025 m)
- Tandem-Gleitschirmflüge von der Seceda hinunter nach St. Ulrich
- Im Winter Skigebiet mit der 10 km langen Piste „La Longia"
Beispiel-Rundwanderung „Unter den Geislerspitzen": 9 km, ca. 4 Stunden, 503 Höhenmeter — von der Col-Raiser-Bergstation über Weg 4 zur Regensburger Hütte, weiter zur Piera-Longia-Alm, über Weg 1 zur Seceda und über Weg 6 zurück. Tipp: Zelten ist nicht erlaubt, und zu Sonnenauf- und -untergang ist richtig viel los — also früh kommen.
Eine Schatztruhe der Erdgeschichte
Die Seceda ist nicht nur ein wunderschöner Berg mit einmaliger Aussicht, sondern auch von weltweit einzigartiger geologischer Bedeutung.
Versteinerungen von Weltrang
- Einzigartige Fossilien aus den Gesteinsschichten der Seceda — darunter der verkohlte Nadelbaum Ortiseia, der Fisch Archaeolepidotus und Skelettreste des großen Fischsauriers Cymbospondylus
- Die Knochenreste des Fischsauriers wurden 1968 am Nordabhang entdeckt und zählen zu den ältesten ihrer Art weltweit
- Dank ihrer Gesteinsschichtung gilt die Seceda heute als Naturdenkmal von unschätzbarem Wert
Reise in die Urzeit
- Der Fischsaurier lebte vor rund 241 Millionen Jahren im Urmeer Tethys — als die Dolomiten noch in einem Korallenmeer versunken waren
- Eine stratigrafische Tafel (vom Museum Gherdëina mit dem Paläontologen Andrea Tintori, Universität Mailand) erklärt die Schichten an der Mittelstation Furnes
- Im Museum Gherdëina kann man dem Saurier dank Virtual Reality sogar virtuell begegnen
Die Seceda — gerade eben
Live-Blick von der Seceda. Das Bild aktualisiert sich von selbst.
